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Am 12. Oktober besuchte die amerikanische Autorin Margie Newman das Nelly-Sachs-Gymnasium. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hatten die Gelegenheit, mit ihr über ihre Autobiografie zu sprechen, in der sie die Erlebnisse ihres Vaters im Konzentrationslager und die Auswirkungen des Holocausts auf ihre eigene Familie nach dem Krieg thematisiert. Diese Diskussion wurde ausschließlich auf Englisch geführt.

Vorab erhielten wir einen kurzen Auszug aus ihrem Buch. Die Ausgangsfrage orientierte sich an einer Begegnung von Margie Newman mit einem deutschen Mann auf einer Party bei Freunden im Jahr 2006. Nachdem sich im Gespräch ergeben hatte, dass Frau Newman jüdischer Abstammung ist, entschuldigte sich dieser deutsche Gast während des gesamten Gesprächs mehrfach für seine deutsche  Abstammung. Nach einer ausführlichen Diskussion über die Verhaltensweise dieses Deutschen, das für Frau Newman befremdlich wirkte, wollte sie wissen, wie wir als junge Deutsche uns angesichts der deutschen Vergangenheit fühlen.

Anschließend konnten wir Frau Newman Fragen zu vielen Bereichen ihres Lebens stellen. So erfuhren wir, wie sehr sich die Familie Newman auch noch nach dem Krieg bis in unsere heutige Zeit vor einer Verfolgung durch die Nazis fürchtete.

Außerdem wurden auch aktuelle Ereignisse in den USA, wie z.B. die Gewalt in Charlottesville, die Präsenz von rechten Parteien in den europäischen  Landesparlamenten und größer werdenden rechtsextremen Vereinigungen in den USA.

Das Gespräch mit Frau Newman hat uns sehr gut gefallen und uns neue Perspektiven auf den Umgang mit den Folgen des Holocaust eröffnet. Wir sind ihr für ihren Besuch am Nelly-Sachs-Gymnasium sehr dankbar.

 

Verfasser: Lukas Janssen

Link zum Artikel der Rheinischen Post

 

 

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